Zaun 151211 01-

Naive Willkommenskultur zulasten vieler Armer

11.12.2015

Eine Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik der Länder Europas ist unumgänglich.

 

Oekologischer Fussabdruck 151110 02

Kapitalismus und Ressourcenschonung auf globaler Ebene, ist das überhaupt möglich?

17.11.2015

Der ökologische Fussabdruck der Welt beträgt in diesem Jahr 1.5 globale Hektaren pro Person, das ist ein Durchschnittswert. Dass die Menschheit damit insgesamt innerhalb Jahresfrist 150% der natürlichen Ressourcen verschlungen hat, die die globale Natur in diesem Jahr in der Lage war zu regenerieren, ist hingegen absolut. Das bedeutet, dass die Menschheit nicht nur die regenerierten Ressourcen aufgebraucht hat, sie hat sich auch noch den Grundbeständen bedient. Im kommenden Jahr wird dadurch noch weniger regeneriert. Wie lange wird das unsere Natur noch verkraften?

 

 Living Planet Report 2015

Living Blue Planet Report 2015

17.09.2015

In den vergangenen 40 Jahren haben sich die Fischbestände in den Weltmeeren, bedingt durch den Eingriff des Menschen, halbiert.  Übernutzung, Misswirtschaft und Klimaerwärmung sind die Haupttreiber. Die Weltbevölkerung hat sich im selben Zeitraum verdoppelt. Stellt sich die Frage, ob wir künftig, mit noch mehr Menschen, in der Lage sein werden, mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen, haushälterischer umzugehen.

   

 

Bulletin 150911 01

Bulletin Nr. 71: September 2015

04.09.2015

Hand auf’s Herz: wer von uns würde angesichts der Situation in manchen Ländern (Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger, Krieg) nicht auch sein Glück in der Fremde suchen? Diese verzweifelten Menschen brauchen unsere Hilfe! ABER: die Lösung kann nicht sein, dass alle nach Westeuropa kommen. ECOPOP fordert in ihrem Positionspapier „Entwicklung und Migration“ eine grundsätzliche Änderung der Asyl- und Migrationspolitik sowie eine Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit.

Migration 01

ECOPOP repräsentiert Mehrheitsmeinung

03.09.2015

Die Umfrage von Tagesanzeiger zeigt, dass die ECOPOP-Positionen zu Entwicklung und Migration weitgehend der Mehrheitsmeinung entsprechen. So wollen Zweidrittel der Antwortenden den Flüchtlingen das Arbeiten erlauben, Dreiviertel wollen die Aufnahme auf die Dauer der Krise befristen, und rund 60% möchte den Kampf gegen das Leid und die Ursachen in den Vordergrund stellen. Schliesslich soll die Hilfe primär vor Ort erfolgen und das Schleppertum bekämpft werden.

 

 Landwirtschaft

Auch nachwachsende Rohstoffe haben ihre Grenzen

28.02.2015

Galten nachwachsende Rohstoffe bisher als unbegrenzt nutzbar, so müssen wir uns wohl oder übel damit abfinden, dass diese Ansicht ein Trugschluss ist. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Yale University und der Michigan State University haben die Produktions- und Förderraten von erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen untersucht. Lesen Sie hier

 

 

 Anne Marie Rey220x240

Freiwillige Familienplanung - eine Win-Win-Lösung

17.11.2014

Ein Bericht von Anne-Marie Rey, alt Grossrätin SP-Bern, Gründungsmitglied von Ecopop und Frauenrechtlerin.

Die Ecopop-Initiative fordert, dass der Bund 10 Prozent der bestehenden Entwicklungshilfegelder in die Förderung der freiwilligen Familienplanung investieren soll. Vermehrte Anstrengungen in diesem Bereich sind dringend notwendig, um allen Frauen zu ihrem Recht auf Zugang zu freiwilliger Familienplanung zu verhelfen. Das UNO Menschenrecht auf freiwillige Familienplanung besagt, dass jeder Mann und vor allem auch jede Frau selber bestimmen darf ob, wann und wieviele Kinder sie/er haben will. Eine Selbstverständlichkeit in der Schweiz, trotzdem sind es die Ecopop Gegner hier, die sich gegen dieses Recht in Entwicklungsländern stark machen.

Zum Bericht von Anne-Marie Rey geht es hier